Verantwortung für Bildung – Ansprüche, Realität, Möglichkeiten

Die Verantwortung für die Bildung von Kindern und Jugendlichen fußt auf ethisch-reflektiertem Denken und Handeln auf Grundlage gesellschaftlich-moralischer Wertvorstellungen und professioneller Haltungen (somit einem wertebezogenen Berufsethos). Zur Professionalität gehören zudem die Nutzung einer umfassenden professionellen Wissensbasis und die (Weiter-)Entwicklung entsprechender Kompetenzen.

Verantwortung für Bildung trifft auf vielfältige und sich teilweise auch widersprechende Erwartungen und Ansprüche. Diesen stehen unterschiedliche Kontextbedingungen mit unterschiedlichen Realisierbarkeiten gegenüber. Responsible Leadership beinhaltet differenzierte Analysen, Ambiguitätstoleranz und Komplexitätsaffinität sowie strategisch ausgerichtetes und systematisches Handeln.

Hier liegt es in der Verantwortung der Bildungsakteure (auch in ihrer Zusammenarbeit, z.B. in Form von Bildungsallianzen), Möglichkeiten zur „Next Practice“ (auf dem Weg zur Best Practice) zu entwickeln und dabei Bewährtes zu bewahren, Bisheriges zu optimieren und Neues einzuführen.

Themen sind u.a. Responsible Leadership, Leitung zwischen Bewahren und Innovieren, Communities of Practice, Bildungslandschaften, aktuelle Herausforderungen und internationale Trends, Bildungspolitik, Praxis: Alltag und Realität, Bildung 5.0, Nachhaltigkeit, Bildungsinnovation.

 

Diese Themen werden im Plenumsprogramm, aber auch in den Themensträngen des Parallelprogramms behandelt.

Das Thema „Verantwortung für Bildung – Ansprüche, Realität, Möglichkeiten“ und die inhaltliche Ausgestaltung werden in den kommenden Wochen noch weiter diskutiert mit Referierenden und Partnern des Symposiums. Wir freuen uns auf den Diskurs im Vorfeld und auf der Tagung. Wie immer wird dieser auch nachbereitet und in Publikation(en) dokumentiert.